Hotel und Restaurant "Café Friedrichstadt"
Barths Gartenrestaurant in Nr. 38
im Biedermeierstil - die Einrichtung des Café Friedrichstadt
die ehemalige Wohnung des Malers Richard von Hagn
Die Anfänge des "Café Friedrichstadt" liegen in einer einfachen Bierwirtschaft. Carl Friedrich Pöppelmann geadelter Baumeister und Generalmajor, erbaute um 1730 für seinen Sohn Johann Adolph einen „kleinen Barockpalast“ in der Brückenstraße 26. 1749 erhielt er die Genehmigung im Garten des dreigeschossigen Wohngebäudes eine Bierwirtschaft zu betreiben. Diese entwickelte sich alsbald zu einer beliebten Einkehrstätte.
eine beliebte Einkehr - das Café Friedrichstadt anno dazumal
Im Mai 1813 beschoss die russische Geschützbatterie aus Mickten das Viertel, drei Monate später folgten heftige Kämpfe in der Brückenstraße, an denen überwiegend österreichische Soldaten beteiligt waren. Die Verwundeten brachte man im Haus des Café Friedrichstadt unter.
1831 benannte man die Brückenstraße in Friedrichstraße um und ca. fünfzig Jahre später erhielten die Häuser ihre gegenwärtigen Hausnummern.
Die Branntweinbrennerei Bramsch (Presshefen- und Spiritusfabrik) eröffnete 1842 im Seitenflügel der Nummer 52. Der Schankwirt Johann Rentsch zog 1906 im Erdgeschoss ein.
Nach umfassender Restaurierung eröffnete Herr Johannes Spahn 1968 das „Café Friedrichstadt“ wieder. 1988 endete hier diese Tradition wegen Baufälligkeit der Gebäude.
Die Gebäude Friedrichstraße 38/40 haben ebenfalls eine lange Gaststättentradition. Seit der Wende ins 20. Jahrhundert war „Barths Gartenrestaurant“ in der Friedrichstraße 38 zu finden, ein einfaches Gartenlokal mit Kegelbahn im hinteren Teil des Grundstückes, welches im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
In der Nummer 38/40 finden Sie heute das neu eröffnete Café Friedrichstadt im Biedermeierstil und das Restaurant „Blue Niles“ im orientalischen Ambiente.