Die Flut 2002
Während der Hochwasserkatastrophe im August 2002 wurden die gerade erst restaurierten Häuser des Kinderzentrums Dresden-Friedrichstadt zweimal überschwemmt. Sowohl die Weißeritz als auch die Elbe erreichten die Gebäude mit ihren Fluten.
die damalige Toreinfahrt zum Parkplatz des KID
der überflutete Innenhof
Bei der ersten Flutwelle in der Nacht vom Montag, dem 12. August zum Dienstag, dem 13. August 2002 erreichte die Weißeritz eine Pegelhöhe von ca. 1,60 m im Erdgeschoss. Das Wasser floss bis Donnerstag Vormittag ab. Mit ersten Aufräumungsarbeiten wurde begonnen. Ab Donnerstag Nachmittag begann jedoch der steigende Elbpegel durch die Schleusen zu drücken, so dass das komplette Erdgeschoss abermals überflutet war. Der Wasserstand stieg dann bis zum Morgen des 17. August weiter an und übertraf den Höchststand des Weißeritzhochwassers nochmals um ca. 15 cm.
Aus den Ställen im ersten Innenhof, konnten noch rechtzeitig die Tiere (Meerschweinchen und Kaninchen) gerettet werden. Durch das Hochwasser wurden der Keller sowie das Erdgeschoss schwer beschädigt. Alle technischen Anlagen waren ersetzungs- bzw. reparaturbedürftig.
die Häuser des Kinderzentrums während der Hochwasserkatastrophe
Außerdem kam es zu schweren Schäden im gesamten Bereich des Erdgeschosses, in dem sich die physiotherapeutische Praxis und das Therapiebecken sowie die Küche für die Mitarbeiterversorgung und das Café Friedrichstadt befand. Alle Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände wurden zerstört. Besonders schmerzhaft war der Schaden an der illusionistischen Ausmalung der straßenseitigen Räume der Gaststätte. Der Gesamtschaden betrug 1,4 Millionen Euro.