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Ein alter Stadtteil kämpft um neuem Glanz

Heute ist die Friedrichstadt ein Stadtteil der nicht mehr wächst, er schrumpft. Hoher Wohnungsleerstand und brachliegende Flächen zeugen davon.

Yenidze

weithin sichbares Wahrzeichen der Friedrichstadt, die Yenidze

Die Entwicklung nach 1989 verlief im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtgebieten Dresdens schleppend. Durch Sanierung sind viele vorhandene Altbauten heute gesichert. Der beklagenswerte Zustand unsanierter Gebäude ist jedoch nicht zu übersehen. Baulücken wurden kaum geschlossen. Im Bereich der Schäferstraße befinden sich immer noch große unbebaute Flächen. Seit 1989 setzte zudem eine Abwanderung der ansässigen Gewerbebetriebe ein.

Die Einwohnerzahl stagnierte bis 1996. Seit 1998 ist ein kontinuierlicher Rückgang und eine Verschiebung der Bevölkerungszusammensetzung hin zu sozial schwächeren sowie zu älteren Bewohnerinnen und Bewohnern zu beobachten. Die Abwanderung der Bevölkerung zieht auch Schließungen von Schulen, Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen nach sich.

Der zunehmende Verfall des Stadtteils und das Hochwasser im Jahr 2002 führten im November 2003 zu einem Stadtratsbeschluss, der die Friedrichstadt als Sanierungsgebiet ausweist.

Neueste Entwicklungen im Stadtteil:

Freiberger Arena Dresden Friedrichstadt

Eissporthalle Freiberger Arena

  • "Freiberger Arena" - als neue Spielstätte der Dresdener Eislöwen eröffnet (August 2007)
  • Alberthafen nimmt eine RoRo-Anlage (Roll on/Roll off) in Betrieb
  • Stadtteilbüro “wohn.raum.friedrichstadt” informiert über Sanierungsarbeiten in der Friedrichstadt
  • mit Schuljahresbeginn geht ein Sportschulzentrum im Ostragehege im denkmalgeschützten Erlweinbau des Schlachthofes und einem modernen Neubau in Betrieb (September 2007)
  • neues interdisziplinäres Operatives Zentrum im Krankenhaus Friedrichstadt (Mai 2007)